Bautrupp auf dem Elbdeich unterwegs: Der Deichabschnitt in Brandenburg erhält neue Streckenmarkierungen. Alle 200 Meter steht nun ein Natursteinpfeiler mit Längenangabe. Radfahrer auf dem Elberadweg können so bestens ihren Tachometer testen.
Entlang dem Grünen Band in unserer Region wurden an interessanten Stellen Informationstafeln aufgestellt. Auch bei uns am Elbdeich steht nun eine solche Tafel. Sie lädt unter anderem zum Besuch unserer Ausstellung „ÜberLeben im Sperrgebiet“ ein.
Zum Sommer hin wollen unsere Schafe ihren Wintermantel los werden. Hilfe kam Anfang Juni. Der Schafscherer schor 34 erwachsene Schafe. Feriengäste mit Kindern schauten interessiert zu und halfen kräftig mit.
Die Elbtalaue ist nicht nur wichtiger „Trittstein" für den Vogelzug im Frühling und Herbst. Im Sommer brüten hier mehr als 150 Vogelarten. Und im Winter sind die Elbauen Quartier für tausende Wasservögel.
Hören Sie sich die Kranichrufe im Herbst jetzt an:
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Dezember bis Februar
Die Zwergschwäne ziehen weiter nach Westen, aber riesige Schwärme von Wasservögeln bevölkern die Elbtalaue. Sing- und Höckerschwäne, Saat- und Blässgänse haben ihre Winterquartiere eingenommen. Auf den offenen Gewässern halten sich Gänsesäger und Pfeifenten auf.
März
Kraniche ziehen in Keilformation zu den Rastplätzen an der Elbe, von wo sie Richtung Nordosten weiterziehen. Auf dem Durchzug sind auch die Zwergschwäne. Die Singschwäne, Staat- und Bläßgänse verlassen ihre Winterquartiere. Die Graugänse kehren zurück und beginnen mit Balz und Brut. Auf den Wiesen sind Kiebitze und Brachvögel zu beobachten, der Rote Milan zieht wieder seine Kreise, und in den Bäumen der Auwälder beginnen Graureiher in Kolonien zu nisten.
April bis Juni
Anfang April werden die Storchennester besetzt. Überall in den Hecken, Wäldern und im Schilf ist der Gesang der Zugvögel zu hören. Nachtigallen, Braunkehlchen, Pirol und Lerchen sind die bekanntesten. Durch die Dörfer jagen Schwärme von Mauerseglern. In den Viehställen und an den Häusern bauen die Rauchschwalben ihre Nester. An einigen Gewässern ist die selten gewordene Trauerseeschwalbe zu beobachten.
Juli
Bei einer Bootsfahrt auf der Elbe sind im Uferbereich Graugänse mit ihren Kücken zu beobachten, auf den ufernahen Wiesen halten sich Störche und Graureiher auf.
August
Jungstörche üben für den Rückflug in ihre afrikanischen Winterquartiere. Auf den Wiesen entlang des Stroms sind Grünschenkel, Kampfläufer, Wald- und Bruchwasserläufer auf ihrem Durchzug nach Süden zu sehen.
September
Tausende Kiebitze rasten in der Elbtalaue. Die Schwalben starten in großen Schwärmen in den Süden, und auf den Stillgewässern stärken sich Knäck-, Schnatter- und Löffelenten für den Weiterflug.
Oktober
Graugänse sammeln sich entlang der Elbe zum Zug, während je nach Witterung die ersten nordischen Saat- und Bläßgänse in der Region ankommen. Vor allem auf der östlichen Seite der Elbe sind viele Kraniche zu beobachten.
November
Bei meist mildem Herbstwetter erfolgt jetzt der Zug der Kraniche nach Spanien und Frankreich. Sie überqueren in großer Zahl die Elbtalauen. Aus Sibirien treffen Sing- und Zwergschwäne ein.